Neutraldichte – Wasser

Heute präsentiere ich erste Gehversuche mit Langzeitbelichtungen tagsüber. Es gibt ja wirklich extrem gute Fotos, die es wirklich Wert sind, an die Wand zu hängen.

Die Zauberei beginnt mit einem ND110. Dieser Filter verringert das einstrahlende Licht um 10 Blendenstufen. Man rechnet also die Belichtungszeit x1000 ungefähr. Diese Filter haben im langwelligen Bereich mehr Transmission, was sich mit einem leichten Rotstich bemerkbar macht. Man könnte also noch ein UV/IR-Interferenz-Sperrfilter davorschrauben, um diesen Spektralbereich abzuschwächen. Ich stell mir das so ähnlich wie bei einem Faser-Bragg-Gitter vor, bei dem auch je nach Abstand der Brechungsindeshübe bestimmte Wellenlängen reflektiert werden.

Wer staunen möchte kann auch mal bei The D-Foto vorbeischauen.

Aber hier mal meine Bilder – teilweise mit Vorher/Nachher-Bild:

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ein Kommentar zu “Neutraldichte – Wasser”

  1. Patrizia sagt:

    Immer wieder schön anzusehen dieser Effekt. Mit so einem starken ND-Filter geht da auch schon ordetnlich was. Ich habe ja nur einen recht schwachen (ND1.8), weil ich der Meinung war, der würde für meine Zwecke ausreichen. Geht auch, aber da sind halt nur wenige Sekunden, wenn überhaupt möglich.
    Deine 20 Sekunden (und mehr) sind da doch noch mal eine andere Hausnummer.
    Ich bin auch beeindruckt von der Windstille auf Bild Nr. 5. Da scheint sich ja wirklich nur das Wasser bewegt zu haben.